Texte mit Sternchen (*) werden im aktuellen Graecumkurs zur Übung verwendet; zu diesen Texten werden Beispielübersetzungen erst freigestellt, wenn die jeweilige Klausur besprochen wurde. Nicht-Kursteilnehmer können mich aber gern anschreiben, wenn sie gern eine Übersetzung zur Selbstüberprüfung hätten.
Apologie: Chairephon in Delphi *
Ein Freund des Sokrates kehrt mit einer skandalösen Aussage des Gottes von Delphi nach Athen zurück.
Apologie: Das Schweigen des Daimonions *
Was hat es zu bedeuten, dass Sokrates’ innere Stimme, das Daimonion, das ihn immer vor Fehlern und Irrwegen bewahrte, während des Prozesses schwieg?
Kriton: Die Meinung der Leute *
Kriton versucht mit allen Mitteln, Sokrates zur Flucht zu bewegen. Hier versucht er es mit dem Argument: “Was werden die Leute über uns, deine Freunde, sagen, wenn sie hören, dass wir dich nicht gerettet haben?”
Phaidon: Der letzte Morgen *
Am Morgen des Tages, an dem das Todesurteil an Sokrates vollstreckt werden soll, treffen die Freunde sich, um ihn ein letztes Mal zu besuchen.
Phaidon: Seele und Sinne *
Sokrates versucht zu erklären, warum der Tod nicht nur kein Übel sein könne (wie er schon in der Apologie festgestellt hatte), sondern sogar ein Segen sei. Hier spricht er über die Frage: Wie wirken sich die Sinneswahrnehmungen auf das Erkenntnisstreben der Seele aus?
Phaidon: Ein respektvoller Abschied *
Der Abend ist gekommen; Sokrates muss nun bald den Schierlingsbecher nehmen. Zuvor verabschiedet er sich noch von einem Mann, der ihn in seinen letzten Tagen im Gefängnis begleitet hat.
Phaidon: Nur das nicht!
- Beispielübersetzung Die Freunde zögern, Sokrates an seinem letzten Lebenstag weiter mit kritischen Fragen zu beunruhigen. Er ermahnt sie, dass sie sich vor etwas ganz anderem hüten sollten.
Gorgias: Richter der Toten - Beispielübersetzung Einst richteten lebende Menschen darüber, wer in den Tartaros und wer auf die Inseln der Seligen kommen sollte. Doch das war problematisch.
Anabasis: Verzweifelte Lage
Die Perser haben die griechischen Anführer ermordet und werden das führerlose Heer am nächsten Morgen angreifen.
Anabasis: Ein rettender Traum
Anschluss an den vorigen Text: Während die Griechen in der Nacht wie gelähmt auf den nahenden Tod warten, hat ein bestimmter Soldat - im wahrsten Sinne des Wortes - eine Erleuchtung.
Anabasis: Ein lautloser Feind
Auf dem mühsamen Zug zum rettenden Meer haben die griechischen Söldner es nicht nur mit menschlichen Feinden, sondern auch mit der feindlichen Natur zu tun.